„Kaffee für Alle-Mobil“

Gemeinsam mit den Bewohner_innen und Institutionen der Johannstadt will der Verein Angebote zur interkulturellen und generationsübergreifenden Begegnung entwickeln, die ökologische und ...

Projektträger

Stadtteilverein Johannstadt e. V.

Hintergrund des Projektes

Die Johannstadt ist für Dresdner Verhältnisse ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier wohnen alteingesessene Dresdner_innen Tür an Tür zusammen mit Migrant_innen und Flüchtlingen. Ein Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft findet in weiten Teilen der Gesellschaft nicht statt. Die daraus resultierenden Ressentiments und Vorbehalte sind ein Nährboden für ein gesellschaftliches Klima, in dem Neid und Missgunst unter den kulturellen Gruppen erstarken können.

Die Einrichtung

Die Johannstadt für alle lebenswert(er) gestalten, ist das Ziel des Stadtteilvereins Johannstadt e.V., der im August 2017 gegründet wurde.

Gemeinsam mit den Bewohner_innen und Institutionen der Johannstadt will der Verein Angebote zur interkulturellen und generationsübergreifenden Begegnung entwickeln, die ökologische und klimafreundliche Stadtteilentwicklung fördern und stadtteilrelevante Informationen publizieren. Mehr als 10 aktive Personen helfen ehrenamtlich.

Das Projekt

„Das mobile Café“ ist eine Weiterentwicklung eines vorher stationären Cafés. Bis jetzt findet einmal wöchentlich eine Begegnungsmöglichkeit zwischen vorwiegend Muslimen und Einheimischen in der in Johannstadt gelegenen Moschee bzw. den Räumlichkeiten von „Wir Sind Paten“ in Dresden statt.

„Kaffee für Alle“ soll mit einer batteriebetriebenen Kaffeeküche auf einem elektrischen Lastenrad zu einem mobilen Konzept weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Niederschwelle der Initiative und die Effizienz des geleisteten ehrenamtlichen Engagements zu verbessern und für Unterstützungsanfragen besser zur Verfügung zu stehen. Es wird erwartet, dass durch das mobile Konzept die Zielgruppen auf öffentlichen Straßen und Plätzen besser erreicht werden. In der Folge wird ein Beitrag zum Abbau von Ängsten und Vorbehalten in der Johannstadt geleistet. Pro wöchentlicher Veranstaltung rechnet der Projektträger mit 20 Teilnehmer_innen, bestehend aus Familien mit Kindern, Migrant_innen, Rentnern und Geflüchteten.

Dafür wird ein Lastenfahrrad mit einem Batteriespeicher versehen für die Energieversorgung beim Kaffeekochen. Bei dem Batteriespeicher wird auf bewährte Technik aus dem LKW Bereich zurückgegriffen (12 V Blei-Batterie mit KFZ-Wechselrichter). Weiterhin wird eine Spüleinheit mit Wasserbehälter, Spülbecken und Geschirrspüler eingebaut. Daneben wird Stauraum für Geschirr, Besteck und eine Kaffeemaschine vorgesehen. Ein Pavillon und ein Stehtisch haben ebenfalls Platz.

Fakten

Höhe der Spende: Mit 15.721€ soll eine Elektro Lastenradrikscha, Material und Komponenten für den Aufbau der Kaffeeküche, Aufwandsentschädigungen für Mitglieder des Stadtteilvereins Johannstadt sowie Öffentlichkeitsarbeit und die Mobilitätsstation für ein Jahr (wird auch für andere soziale Projekte in der Johannstadt genutzt) finanziert werden.

Patenschaft: Heiko Oppel, Leiter MTA (Maschine Technische Abteilung) (Eurovia Verkehrsbau Union GmbH, Dresden)

Projekttätigkeiten:

  • Konstruktionsunterstützung für die „Pritsche“ des Lastenfahrrads
  • Berichte von Erfahrungen beim Errichten von Mirkrofotovoltaikanlagen und Dachbegrünung
  • Vorschläge für qualitative Messung des Projekterfolgs
  • Zusammenarbeit bei Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas in der Johannstadt ist denkbar
  • Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit

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