Projektträger

migration_miteinander e.V., Witten (Nordrhein-Westphalen)

Hintergrund des Projektes

2001 gründete Gertrud Schrenk die Stadtteilinitiative „buschgirls.de“ im Jungbusch in Mannheim, um (bildungs-)benachteiligten Kindern und Jugendlichen etwas weitergeben zu können. Ihre Initiative buschgirls startete als Computer-Internet-Initiative. Sie wurde zunächst ausdrücklich für Mädchen und junge Frauen mit Migrationsbiografie im Quartier angeboten, um diese in ihrem Selbstbewusstsein, aber ebenso in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken. Seit 2012 begegnen sich bei den buschgirls sowohl junge Frauen als auch junge Männer aus unterschiedlichen Herkunftskulturen.
Es ist ein niedrigschwelliges Angebot zur Qualifizierung für Jugendliche und junge Leute zwischen 12 und 25 Jahren.  Die meisten mit Wurzeln aus Bulgarien aber auch Montenegro, Bangladesch, Ghana, Türkei. Der ganzheitliche Ansatz von Frau Schrenk beinhaltet auch die Gesprächsarbeit mit Eltern, Schulen und Betrieben. Sie vermittelt Jugendliche nach erfolgreichem Schulabschluss in eine Ausbildung.

Beschreibung des Projektes

buschgirls findet in einem Bürocontainer am Neckar statt, der an der Grenze zwischen dem Jungbusch und der Neckarstadt-West – 2 sozial benachteiligten Stadtvierteln Mannheims steht.  Dort gibt es keine Sanitäranlage (Toilette / Kochmöglichkeit). Ein Sanitärcontainer mit einer kleinen Pantryküche sollen dem bestehenden Doppelcontainer hinzugefügt werden.

Facts

  • Höhe der Spende: 11.800 € für den Container, den Transport und Anschluss an den bestehenden Container
  • Patenschaft: Katrin Spindler, Projektmanager- Product Management & Innovation, G+H Schallschutz GmbH, Mannheim
    • Hilfe bei Gruppenabenden
    • Ideen für Aktivitäten finden, mitgestalten (Betriebsbesichtigung Berufsfindung)