Hintergrund des Projektes

Die Stadtteile Neu-Olvenstedt und Nord-West liegen unmittelbar nebeneinander, besitzen aber unterschiedliche soziale Randbedingungen. Der Grundgedanke des Projektes „offener Treff“ greift dieses Problem auf, indem eine gemeinsame Anlaufstelle für beide Stadtteile geschaffen wird. In dieser Anlaufstelle soll eine generationsübergreifende soziale Interaktion stattfinden und können sich die Menschen frei von Vorurteilen oder Ängsten begegnen. Die Idee dieses Projektes entstand aus dem Angebot, die Räumlichkeiten eines bisher von der Volkssolidarität alleinig betriebenen Gebäudes an den ungenutzten Tagen mit Angeboten zu füllen. Aus eigener Kraft ist die Volkssolidarität nicht mehr in der Lage, die anfallenden Aufwendungen (Miete, Nebenkosten, Personal) zu tragen und musste im Frühjahr teilweise schließen.

Beschreibung der Einrichtung

Haupttätigkeit des Vereins für Sport und Behindertensport VSB 1980 Magdeburg e.V. (Abk. VSB) stell das Angebot Gesundheits- und Behindertensport wie Präventions-Rehabilitationssport für Herz-Kreislauf-Patienten, chronisch Nierenkranke, Rheumapatienten, Bürger mit Erkrankungen sowie Seniorensport und Kindersport dar. Darüber hinaus bietet der Verein seinen Mitglieder (2.600) an, außerhalb des regulären Übungsbetriebes an Vereinsveranstaltungen teilzunehmen und die verfügbaren Einrichtungen zu nutzen. Dazu gehören unter anderen Sommerfest, Bowlingturnier, Wandertage und Radtouren…

14 Hauptamtliche Mitarbeiter, 17 Honorarkräfte und 4 Ärzte sind im Verein beschäftigt.15 aktiven Freiwilligen helfen dabei.

Beschreibung des Projektes

Die bislang von der Volkssolidarität verwendeten Räumlichkeiten sollen zukünftig in Kooperation mit der VSB genutzt werden und den Charakter eines offenen und intergenerativen Treffs besitzen. Sportliche Aktivitäten, wie Rehabilitations- und Freizeitsport aber auch gemeinsame Feste und regelmäßige Zusammenkünfte werden angeboten. In der Hugo-Junkers-Allee soll das „offener Treff“ entstehen, der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen bringt und damit das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Einzugsbereich fördert. Bisher existiert noch kein Standort in der Umgebung, der als sozialer Treff die Integration durch Begegnung  und Bewegung in die Gemeinschaft möglich macht.

Facts

  • Spende: 14.520,88 € für die Ko-Finanzierung der Renovierungsarbeiten, Deckung des Materialbedarfs, Planung und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, Werbematerial.
  • Patenschaft: Tino Güldenpfennig, Bauleiter und Anja Wager, technische Mitarbeiterin bei der  EUROVIA VBU GmbH
    • Beratende, technische und organisatorische Unterstützung bei der Durchführung des Projektes
    • Regelmäßige Erfahrungsaustausche bei der Realisierung mitwirken