Hintergrund des Projektes

Das vor 56 Jahren errichtete Caritas-Kinderdorf wurde wegen seiner besonderen Anlage und seiner pädagogischen Konzeption unter Denkmalschutz gestellt. Die Sanitärbereiche in vier der fünf Gruppenhäuser des Kinderdorfes entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Die Fördertöpfe im Denkmalschutz sind leer und der Verein ist für solche Investition somit auf Spenden angewiesen.

Beschreibung der Einrichtung

Der Caritasverband für die Stadt Bottrop wurde im Jahr 1919 gegründet. Der Verband hilft Menschen, die sich in Not befinden. Er ist selbst Träger von Einrichtungen und Diensten, mit denen er sich einer Vielzahl von verschiedenen sozialen und caritativen Hilfen – einschließlich der Bildung und Ausbildung benachteiligter Menschen – widmet.

Das Caritas Kinderdorf „Am Köllnischen Wald“ liegt im nördlichen Bottroper Stadtteil Fuhlenbrock und ist eine Einrichtung der Jugendhilfe des Caritasverbandes für die Stadt Bottrop e.V. Das Kinderdorf besteht aus sechs Häusern und bietet Betreuung in stationären Wohngruppen, Betreutes Wohnen für Jugendliche in der eigenen Wohnung, individualpädagogische Maßnahmen und familientherapeutische Angebote an.

Zurzeit leben im Kinderdorf 45 Kinder und Jugendliche in fünf Wohngruppen. Sie sind zwischen sechs und 18 Jahren alt. Vorwiegend kommen sie aus dem näheren Umkreis von Bottrop und können wegen ihrer Familiensituationen (Suchterkrankung, Gewalt, sexueller Missbrauch, Überforderung der Eltern) vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihren Familien bleiben. In den einzelnen Gruppen arbeiten fünf pädagogische Mitarbeiter und eine Hauswirtschaftskraft. Die Mitarbeiter sind im Wechsel rund um die Uhr präsent und begleiten die Kinder und Jugendliche im Alltag.

Beschreibung des Projektes

Die Sanitärbereiche in vier der fünf Gruppenhäuser sind noch im Zustand der 1970/1980er Jahre. Das Projektziel ist die Verbesserung bzw. Anpassung der Sanitärbereiche an den heutigen Standard.

In den Sanitärbereichen gibt es noch zwei, nur durch eine Sichtschutzwand getrennte Toiletten. Anordnung von Badewanne und Dusche sind ebenfalls nicht auf dem heutigen Stand. Die Wasserleitungen sind überwiegend noch aus den 1950er Jahren und müssen – auch zur jeweils benachbarten Küche – ersetzt werden. Der Umbau und die Modernisierung trägt den heutigen Bedürfnissen der Jugendlichen – hinsichtlich der Hygiene und der Wahrung der Intimsphäre – Rechnung.

Facts

  • Spende: 17.000 Euro für die Umbauarbeiten bzw. Fliesenarbeiten des Sanitärbereiches in einem Gruppenhaus.
  • Patenschaft: Thorsten Kappelhoff, Geschäftsführer der Actemium Kappelhoff GmbH und Lisa-Kristin Hübbertz, Controlling, Actemium Cegelec GmbH
    • Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes
    • Austausch in bestimmten Themen
    • Vermittlung Praktika